Objekt mit Schweizer Paraplegiker Vereinigung

Objekt mit Schweizer Paraplegiker Vereinigung

Hindernisfrei für alle

 

 

Fachplanung: Die Schweizer Paraplegiker Vereinigung befasst sich mit der Beratung, der Planung, dem Projektmanagement sowie mit der Dokumentation und Information von externen Partnern zu behindertenspezifischen Aspekten beim Bauen. Somit auch mit einer vorausschauenden Bauplanung damit Kosten, Aufwand und moderne Architektur in Einklang gebracht werden können.

 

Kurz

Zeitraum

2021

Bauherr

Schweizer Paraplegiker Stiftung, Nottwil

Architekt / Fachplaner

Schweizer Paraplegiker Vereinigung – Zentrum für hindernisfreies Bauen, Muhen / RDL, Suhr

Leistungen

Konzeption, Projektierung & Ausschreibung, Akustikplanung, Lichtplanung

Fläche

900 m², 3. Stockwerke

Das Bürogebäude ist die Geschäftsstelle der Schweizer Paraplegiker- Vereinigung in Nottwil und soll saniert, erneuert und teils umgenutzt werden. Im 4-stöckigen Gebäude entstehen neue Büros, Beratungsräume, Sitzungszimmer und einen willkommen heissenden Empfang. Natürlich mit Einbezug des hindernisfreien Bauens. Der Umbau erfolgt in Etappen im Jahr 2022.

 

Der Architekt legt im Auftrag der Schweizer Paraplegiker-Stiftung den Fokus hauptsächlich auf eine präzise Planung um frühzeitig alle Bedürfnisse der Büronutzer zu erfassen und in die Planung zu integrieren. Aus diesem Grund wurden einzelne Teilbereiche zur Fachplanung an Profis übergeben, die sich tagtäglich damit befassen. Weniger zeitliche und kostenintensive Aufwendungen während der Umbauphase sind die Folge davon. 

Konzeption

 

Der RDL wurde der Fachbereich Akustikplanung übertragen, das bedeutet die Gestaltung, das Design sowie die Umsetzung. Die Zonen sowie die neuen Bereiche waren bereits von der Stiftung definiert. Die Planung beinhaltete neue Raumtrennungen durch Systemtrennwände, Raumakustische Planung der bestehenden und neuen Bereiche, Ermittlung der benötigten Schalldämmwerte und der notwendigen Anpassungen sowie die Lichtplanung in den neuen Zonen. Die Abstimmung aller Elemente sowie die Schnittstellen mit anderen Gewerken wurde definiert. Diverse Visualisierungen wurden erstellt, um die Gestaltung der neuen Räume zu konzipieren.

Projektierung

 

Projektplanung und Ausschreibung

Die Ausschreibungsunterlagen sowie die Detailpläne wurden aufbereitet, gezeichnet und neutral formuliert. Eine umfassende Kostenzusammenstellung ging zu Handen des Architekten. Die Arbeiten wurden per Einladungsverfahren über den Architekten ausgeschrieben.

 

Akustik

Die Akustikplanung erfolgte Hand in Hand mit einem Spezialisten anhand der Nutzung der einzelnen Räume. Sie unterliegt den gültigen Normen sowie der Stiftungsvorgaben. Die Schalldämmwerte wurden vorgegeben und die Nachhallzeit mit einberechnet. Die notwendigen akustischen Massnahmen waren ebenfalls die Grundlage für die Ausschreibung.

 

Licht

Die Grundlichtplanung erfolgt über den Elektroplaner. RDL hat die Lichtplanung in Kombination mit Akustikelementen in den Bereichen Cafeteria, Sitzungszimmer und Empfang geplant und vorgegeben.

 

«Wer bedürfnisorientiert und hindernisfrei planen lässt, baut an der eigenen Zukunft!»

 

Felix Schärer

Architekt, Schweizer Paraplegiker-Vereinigung