Schallschutz bei Trennwänden: Welche dB-Werte sind sinnvoll?
22.07.2026
22.07.2026
Der Schallschutz einer Trennwand wird in Dezibel (dB) gemessen. Grundsätzlich gilt: Je höher der dB-Wert, desto weniger Geräusche dringen durch die Wand. Bereits wenige dB Unterschied können akustisch deutlich spürbar sein. Besonders bei Gesprächen oder Telefonaten macht sich eine bessere Schalldämmung schnell bemerkbar.
Wichtig ist zudem: Nicht nur die Wand selbst beeinflusst die Akustik. Auch Türen, Steckdosen, Anschlüsse und Durchdringungen spielen eine entscheidende Rolle.
Gerade bei modernen Büros kommen häufig Glastrennwände zum Einsatz. Dabei gibt es grosse Unterschiede beim Schallschutz.
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System |
Typischer Schallschutz (Richtwert) |
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Einfachverglaste Trennwand |
ca.
39-41 dB |
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Doppelverglaste Trennwand |
ca.
42–50 dB |
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Geschlossene Trennwand |
ca.
47–54 dB |
Je höher die Anforderungen an Diskretion und Ruhe sind, desto wichtiger wird der richtige Trennwandaufbau.
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Nutzung |
Empfohlene Schalldämmung |
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Offene Bereiche |
35–39
dB |
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Normale
Büroräume |
35–41
dB |
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Sitzungszimmer |
42–50
dB |
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Räume mit vertraulichen Gesprächen |
44-54
dB |
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Telefonboxen / PODs |
39-40 dB |
Eine gute Trennwand allein reicht oft nicht aus. Häufig entstehen Schwachstellen an anderen Stellen.
Sitzungszimmer neben Open Space
Hier empfehlen sich meist Trennwände ab 42–50 dB, damit Gespräche nicht störend nach aussen dringen.
Telefonboxen und Fokuszonen
Für konzentriertes Arbeiten oder Telefonate reichen häufig 39–40 dB in Kombination mit guter Raumakustik.
Räume für vertrauliche Gespräche
Bei sensiblen Gesprächen sollte der Schallschutz ab 44 dB liegen. Zusätzlich sind dichte Türen und saubere Anschlüsse entscheidend.
Der richtige dB-Wert hängt immer von der Nutzung des Raumes ab. Während in offenen Arbeitsbereichen oft eine akustische Beruhigung genügt, braucht es bei Sitzungszimmern oder vertraulichen Gesprächen deutlich höhere Schalldämmwerte.